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Der Ausstand.
Wer einlädt, wer zahlt.

Ein Ausstand ist die kleine Feier, mit der sich jemand an einem der letzten Tage im Büro verabschiedet. Traditionell lädt die Person ein, die geht, und bringt Essen und Getränke mit.

Fair ist das nur halb. Deshalb gibt das Team meist etwas zurück: ein Geschenk, eine Karte oder beides.

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Aktualisiert am 22. September 2026

tbf work selbst ist bisher nur auf Englisch.

Ausstand organisieren: so läuft er ab

Meist am letzten oder vorletzten Arbeitstag, am frühen Nachmittag oder nach Feierabend. Eine Stunde im Besprechungsraum reicht, länger wird es von selbst.

Die Person, die geht, lädt per E-Mail oder mit einem Zettel an der Kaffeemaschine ein. Eingeladen sind das eigene Team und alle, mit denen sie viel zu tun hatte.

Es gibt Kuchen, Brezeln oder Pizza, dazu Kaffee oder Sekt. Alkohol im Büro ist in vielen Firmen geregelt, fragen Sie vorher nach.

Irgendwann sagt jemand ein paar Worte, und das Team gibt sein Geschenk. Mehr Programm braucht es nicht.

Wer den Ausstand bezahlt

Traditionell die Person, die geht. Manche Firmen geben einen Zuschuss, oft übernimmt das Team die Getränke. Fragen kostet nichts.

Wer länger da war, bekommt vom Team ein Geschenk. Dafür sammelt meist eine Person im Team, und alle schreiben in die Karte.

Ausstand Einladung: Texte zum Anpassen

Für die E-Mail, den Kalendereintrag oder den Zettel an der Kaffeemaschine. Tag, Uhrzeit und Raum einsetzen.

Sachlich

  • Am Freitag, 26. September, ist mein letzter Arbeitstag. Ich lade euch ab 15 Uhr in den Raum Elbe zu meinem Ausstand ein.

  • Nach sieben Jahren ist am Donnerstag Schluss. Ab 16 Uhr gibt es in der Küche Kuchen und etwas zu trinken.

  • Ich gebe meinen Ausstand am Mittwoch um 15:30 im großen Besprechungsraum. Ich freue mich, wenn ihr vorbeikommt.

  • Zum Abschied gibt es am Freitag ab 12 Uhr Brezeln und Kaffee. Kommt vorbei, auch nur für fünf Minuten.

  • Mein Ausstand ist am Freitag um 14 Uhr, Küche im dritten Stock. Wer nicht kann, bekommt trotzdem ein Tschüss.

Mit etwas Humor

  • Ich bringe den Kuchen zu meinem eigenen Abschied mit. Fair ist das nur halb, aber so ist die Tradition.

  • Freitag ab 15 Uhr: Ausstand in der Küche. Die Kaffeemaschine ist informiert.

  • Ab 15 Uhr gibt es Kuchen. Um 15:30 gibt es keinen mehr, das weiß ich aus Erfahrung.

  • Einladung zu meinem Ausstand, Freitag 16 Uhr. Das ist kein Meeting, auch wenn es im Kalender so aussieht.

  • Mein Ausstand ist am Donnerstag. „Kurze Fragen“ beantworte ich dort gern, ab Freitag nicht mehr.

Für ein Team im Homeoffice

  • Mein Ausstand ist am Freitag um 16 Uhr in Teams. Getränk bitte selbst mitbringen, Kuchen leider auch.

  • Für alle im Homeoffice: Wir schalten euch ab 15 Uhr dazu. Kamera an wäre schön, ist aber kein Muss.

  • Ich lade euch am Donnerstag zu einer halben Stunde online ein. Kein Programm, nur Tschüss sagen.

  • Wer im Büro ist: Küche, 15 Uhr. Wer nicht: Der Link steht im Kalendereintrag.

  • Allen im Homeoffice schicke ich ein Stück Kuchen. Nicht wirklich, aber der Gedanke zählt.

Die Karte zum Ausstand

Die Karte kommt am Tag per E-Mail. Wer beim Ausstand fehlt, hat trotzdem geschrieben.

  1. 01

    Datum eintragen.

    Den letzten Arbeitstag, von Hand eingetragen oder aus BambooHR gelesen.

  2. 02

    Auswählen, wer gefragt wird.

    Das Team oder alle im Unternehmen. Jede Person bekommt einen Link per E-Mail oder in Slack, auch wer an dem Tag frei hat.

  3. 03

    Alle schreiben ihre eigenen Worte.

    Im Browser, ohne Konto. Eine Erinnerung geht raus, am Tag kommt die Karte als eine Seite mit allen Nachrichten an.

Karte starten

Der Umschlag, der drei Wochen kreist

Die klassische Karte wandert im Umschlag von Schreibtisch zu Schreibtisch. Beim Ausstand kommt sie an, mit vier Unterschriften und einem Kaffeerand.

Eine Online-Karte geht an alle gleichzeitig, und wer im Homeoffice ist, fehlt nicht. Das Geschenk sammeln Sie wie bisher, nur die Karte muss nicht mehr wandern.

Fragen

Was ist ein Ausstand?

Eine kleine Feier im Büro, mit der sich jemand verabschiedet, der die Firma verlässt oder in Rente geht. Meist lädt die Person ein, die geht.

Wer bezahlt den Ausstand?

Traditionell die Person, die geht. Oft gibt das Team etwas dazu oder die Firma einen Zuschuss.

Ausstand Einladung: Was schreibt man?

Tag, Uhrzeit, Raum und einen Satz zum Abschied. Oben stehen Texte zum Anpassen.

Wie organisiert man einen Ausstand?

Am letzten oder vorletzten Arbeitstag einen Raum buchen, eine Woche vorher einladen und Essen besorgen. Wer Resturlaub nimmt, feiert am letzten Tag im Büro.

Was ist der Unterschied zwischen Einstand und Ausstand?

Mit dem Einstand stellt sich jemand in den ersten Wochen vor, mit dem Ausstand verabschiedet er sich. Beide Male bringt die Person das Essen mit.

Muss man einen Ausstand geben?

Nein. Es ist ein Brauch, keine Pflicht. Eine E-Mail an die Kollegen am letzten Tag ist auch ein Abschied.

Bei jemandem steht ein besonderer Tag an.

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