1. tbf work
  2. Abschied Kollege

Abschied vom Kollegen.
Was dazugehört.

Zum Abschied eines Kollegen oder einer Kollegin gehören ein paar Worte vom Team und ein Moment zusammen. Die Worte sind meist eine Karte, der Moment ist der Ausstand.

Texte dafür stehen weiter unten. Und damit der letzte Tag nicht im Stress untergeht, hilft eine frühe Übergabe.

Karte startenEine Karte ansehen

Aktualisiert am 22. September 2026

tbf work selbst ist bisher nur auf Englisch.

Die letzten zwei Wochen

Sobald der Abschied feststeht, sollte eine Person die Karte übernehmen. Meist ist das jemand aus dem Team, der die Person gut kennt, nicht unbedingt die Führungskraft.

Planen Sie die Übergabe so, dass der letzte Tag frei bleibt. Wer bis 17 Uhr Tickets schließt, verabschiedet sich zwischen Tür und Angel.

Fragen Sie vorher, ob die Person ein paar Worte im Meeting möchte. Manche freuen sich darüber, manche gehen lieber unauffällig.

Der Ausstand

In vielen Büros bringt beim Ausstand die Person, die geht, den Kuchen selbst mit. Fair ist das nur halb, aber so ist es eben.

Das Team kann den Rest übernehmen: einen Termin im Kalender, einen Raum und die Karte, die in dem Moment überreicht oder vorgelesen wird.

Im Homeoffice ersetzt eine halbe Stunde im Videocall den Ausstand. Die Kamera darf an diesem einen Tag anbleiben.

Text zum Abschied eines Kollegen

Für die Karte, eine Nachricht oder ein paar Sätze im Meeting. Nehmen Sie einen als Anfang und machen Sie ihn zu Ihrem.

Kurz

  • Danke für die gute Zusammenarbeit. Du wirst uns fehlen.

  • Mach es gut. Hier bleibt ein Platz, der nicht so leicht zu besetzen ist.

  • Alles Gute für den neuen Job. Die haben Glück, und wir wissen es.

  • Danke für alles. Wir sehen uns, spätestens beim nächsten Sommerfest.

  • Schade, dass du gehst. Gut, dass du da warst.

  • Du gehst, und das Team wird leiser. Nicht unbedingt besser.

  • Danke für jeden Tag hier. Auch für die Montage.

Persönlich

  • Du warst die erste Person, die mich hier zum Mittagessen mitgenommen hat. Das vergesse ich nicht.

  • Ich konnte dir jede Frage stellen, auch die dritte zum selben Thema. Danke dafür.

  • Mit dir war jedes Projekt ein bisschen weniger schlimm, als es auf dem Papier aussah.

  • Du hast mir gezeigt, wie man Nein sagt, ohne dass jemand beleidigt ist. Das übe ich noch.

  • Unsere Gespräche an der Kaffeemaschine waren oft besser als die Meetings danach.

  • Ich habe mich jeden Morgen gefreut, dass du schon da warst. Das sage ich jetzt, weil es sonst zu spät ist.

  • Du hast aus einer Abteilung ein Team gemacht. Ich hoffe, wir bleiben eins.

Wenn Sie sich kaum kannten

  • Wir hatten wenig miteinander zu tun, aber was ich mitbekommen habe, war immer gut. Alles Gute.

  • Danke für die Hilfe damals mit dem Zugang. Du hast es wahrscheinlich vergessen, ich nicht.

  • Ich kenne dich vor allem aus dem großen Meeting, und da warst du immer vorbereitet. Viel Erfolg.

  • Man hat im ganzen Stockwerk gemerkt, dass du gern hier warst. Mach es gut.

  • Wir haben uns meistens nur im Aufzug gesehen. Es war trotzdem jedes Mal nett.

  • Ich hätte dich gern besser kennengelernt. Alles Gute für das, was kommt.

  • Deine E-Mails waren immer kurz und klar. Das ist hier eine Seltenheit. Viel Erfolg.

Für ein paar Worte im Meeting

  • Bevor wir anfangen: Heute ist Sabines letzter Tag. Sie hat dieses Team mehr zusammengehalten, als in ihrer Stellenbeschreibung stand.

  • Wir verlieren heute die Person, die alle Abkürzungen im Haus erklären kann. Danke, Jonas, für sechs Jahre.

  • Eigentlich müssten wir heute über deine Übergabe sprechen. Machen wir nicht. Danke für alles.

  • Ich halte es kurz, weil du lange Reden nicht magst: Danke, es war gut mit dir.

  • Wir haben eine Karte für dich, und das ganze Team hat geschrieben. Sogar die, die sonst nie auf E-Mails antworten.

  • Heute ist der letzte Tag von Petra. Wer ihr noch etwas sagen will, hat dafür bis zum Kuchen Zeit.

  • Danke, Can. Du hast hier Spuren hinterlassen, vor allem im Wiki.

Die Karte vom ganzen Team

Ohne Umschlag, der drei Wochen unterwegs ist, und auch für die Kollegen im Homeoffice.

  1. 01

    Datum eintragen.

    Den letzten Arbeitstag, von Hand eingetragen oder aus BambooHR gelesen.

  2. 02

    Auswählen, wer gefragt wird.

    Das Team oder alle im Unternehmen. Jede Person bekommt einen Link per E-Mail oder in Slack.

  3. 03

    Alle schreiben ihre eigenen Worte.

    Im Browser, ohne Konto. Eine Erinnerung geht raus, dann kommt die Karte am Tag an, als eine Seite mit allen Nachrichten.

Karte starten

Was Sie lieber lassen

Nichts über das Gehalt beim neuen Arbeitgeber und nichts darüber, warum jemand geht. Das gehört nicht auf eine Karte, die zwanzig Leute lesen.

Kein „Wie willst du das ohne uns schaffen“. Es ist lustig gemeint und klingt fast immer beleidigt.

Fragen

Wie verabschiedet man sich von einem Kollegen?

Mit ein paar ehrlichen Worten, am besten in einer Karte vom ganzen Team. Dazu ein kurzer Moment zusammen am letzten Tag.

Abschied Kollege Text: was schreibe ich, wenn ich ihn kaum kenne?

Eine kleine Sache, die Sie erlebt haben, und einen Wunsch. Ein Satz ist genug, und ehrlich ist besser als herzlich.

Wer organisiert den Abschied eines Kollegen?

Meist jemand aus dem Team, der die Person gut kennt. Hauptsache, es ist genau eine Person, sonst kümmern sich alle und keiner.

Bringt man beim Ausstand selbst den Kuchen mit?

In vielen Büros ja, das ist Tradition. Das Team kann sich trotzdem um die Karte und den Rahmen kümmern.

Wie verabschiedet man eine Kollegin im Homeoffice?

Mit einer Karte, die alle online schreiben, und einem kurzen Videocall am letzten Tag. Niemand muss dafür ins Büro.

Bei jemandem steht ein besonderer Tag an.

Unternehmen einrichten